Route Baikal

„Baikal“-Route im Rahmen der Friedensfahrt Berlin-Moskau 2017

2017 nehmen die Teilnehmer des Friedensfahrt Berlin-Moskau eine einzigartige Route: aus der Tiefe Russlands von den Ufern des mächtigen Baikal – des tiefsten und saubersten Sees der Welt – bis zum Herzen Russlands – seiner Hauptstadt Moskau.
Auf der mehr als 5.600km langen Route überqueren die Teilnehmer fast die Hälfte des größten Landes der Welt, sie reisen durch 5 Zeitzonen und lernen die jahrhundertalte Geschichte der größten sibirischen Städte kennen, von denen mindesten 5 eine herausragende Bedeutung für das Land haben. Dabei entdecken und erleben die Teilnehmer durch den persönlichen Austausch die kulturelle Vielfalt der in Russland lebenden Völker, ihre Traditionen und ihre Gegenwart.

Programm der „Baikal“-Route
1. Tag (27.07.2017)
Irkutsk
Irkutsk ist die Hauptstadt Westsibiriens. Die Geschichte der Handelsstadt begann 1661. An den wichtigsten Handelsrouten aus China gelegen, diente die Stadt als Umschlagsort für Zucker, Tee, Stoffe und Felle. Ihren Namen erhielt die Stadt von dem in der Nähe fließenden Fluss Irkut. Dabei liegt ein Großteil der Stadt an dem einzigen dem Baikal entspringenden Fluss Angara. Heute ist Irkutsk eine der sieben historisch einzigartigsten und kulturreichsten Städte der Russischen Föderation.

2. Tag (28.07.2017)
Baikal
Der Baikalsee wurde 1996 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.
Der älteste und tiefste See der Welt ist gleichzeitig die größte Süßwasserreserve der Erde (ca. 20 Prozent) und verfügt über die größte Vielfalt an endemischen im Wasser lebenden Organismen. Das Alter des Sees wird mit 25 Millionen Jahren angegeben. Die meisten Seen werden ca. 10 bis 15 Tausend Jahre alt, bevor sie mit Sediment gefüllt werden und verschwinden. Der Baikalsee zeigt bis heute keinerlei Alterserscheinungen.

3. Tag (29.07.2017)
Fahrt von Irkutsk nach Krasnojarsk

4. Tag (30.07.2017)
Krasnojarsk
Krasnojarsk ist das administrative Zentrum des zweitgrößten Subjekts der Russischen Föderation. Die Stadt wurde 1628 gegründet und ist heute die größte historische Stadt Sibiriens mit über einer Million Einwohnern.
Sie zeichnet sich durch eine einzigartige Landschaft aus: Bergpanorama, der mächtige sibirische Wald und der berühmte Naturpark „Stolby“ (Säulen), exotische Felsenformationen mitten in der Tajga. Krasnojarsk ist mehrfacher Sieger des alljährlichen Wettbewerbs „Die komfortabelste Stadt Russlands“. Die Stadt wurde auch als „Beste Stadt der GUS“ ausgezeichnet. 2019 ist die Stadt Austragungsort der Winter-Universiade.

5. Tag (31.07.2017)
Nowosibirsk
Nach Moskau und Sankt Petersburg ist Nowosibirsk die drittgrößte Stadt Russland. Das administrative Zentrum des Sibirischen Föderationskreises wurde 1893 gegründet. Ihre Berühmtheit erlangte die Stadt dank dem Nowosibirsker Akademgorodok (Akademisches Städchen) – Heimat Dutzender wissenschaftlicher Forschungsinstitute und einer Reihe großer Universitäten.
Eine der kulturellen Sehenswürdigkeiten ist das größte Opera- und Ballettheater Russland. Die Teilnehmer besuchen eine Aufführung.

6. Tag (01.08.2017)
Fahrt von Nowosibirsk nach Tjumen

7. Tag (02.08.2017)
Tjumen
Die über 400 Jahre alte Stadt wurde 1586 als ein Vorposten zur Eroberung Sibiriens und des Fernen Ostens gegründet und ist die älteste Stadt Sibiriens.
Heute ist Tjumen ein großer Industriestandort, eine Stadt der Wissenschaft, Kultur und Sports mit mehr als 700.000 Einwohnern. Die Bezirkshauptstadt beherbergt Dutzende Forschungs- und Projektinstitute.

8. Tag (03.08.2017)
Fahrt von Nowosibirsk nach Kasan

9. und 10. Tag (04.-05.08.2017)
Kasan
Die Hauptstadt der Republik Tatarstan ist eine einzigartige Stadt der Russischen Föderation. Sie ist eines der größten religiösen, wirtschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Zentren Russlands mit herausragender Bedeutung auch in Bildung und Sport. Der Kasaner Kreml gehört seit 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Kasan ist einer der ältesten Städte Russlands und wurde im Jahr 1005 gegründet. Als eines der größten kulturellen Zentren des Landes bewahrt die Stadt klassische Errungenschaften und unterstützt die Entwicklung moderner, avantgardistischer Richtungen in vielen Bereichen der Kultur. Kasan wird traditionell als „multikulturell“ bezeichnet. Gemeint ist damit das beidseitig bereichernde, friedvolle Zusammenleben der russischen und tatarischen Kultur. Mit der Unterstützung der UNESCO wurde in Kasan das weltweit erste Institut der Weltkultur gegründet.
2011 fand in Kasan die Europameisterschaft in Schwerathletik statt; 2013 die XXVII-Sommer-Universiade; 2014 die Weltmeisterschaft im Fechten; 2015 die Weltmeisterschaft in Wassersportarten. In den Jahren 2017 und 2018 finden in der Stadt Spiele des FIFA-Konföderationen-Pokals sowie der Fußballweltmeisterschaft statt.
2014 belegte Kasan auf TripAdvisor in der Kategorie „Die besten der immer beliebter werdenden Reiseziele“ weltweit dem achten und europaweit den dritten Platz.

11. Tag (06.08.2017)
Fahrt von Kasan nach Moskau

Diese Route wird von der in der öffentlichen Hand liegenden Gesellschaft für Regionalentwicklung der Region Irkutsk angeboten. Der Unkostenbeitrag beträgt dabei 1.500 Euro (ohne Flug und Visum). Dieser ist in Bar bei Ankunft in Irkutsk zu entrichten. Verpflegung: Vollpension. Übernachtung im Hotel oder im Zug (Transsibirische Eisenbahn) laut Programm.

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