Ziele

Wir Teilnehmer am „Druschba-Freundschaftszug“ verpflichten uns dem Ansatz von „Frieden durch Völkerfreundschaft“. Wir plädieren dafür, dass die Potenziale von Dialog und Völkerverständigung in bester europäischer Tradition erst ausgeschöpft werden sollten, um eine militärische Aufrüstungs- und ggf. Eskalationsspirale zu verhindern. Wir sind höchstpolitisch für Frieden engagiert, aber unpolitisch, was die Haltung gegenüber einzelnen Parteien und Regierungen betrifft. Wir fordern Fairness im politischen, medialen und gesellschaftlichen Umgang miteinander. Dies ist umso wichtiger in Bezug auf Russland, das in der aktuellen westlichen Berichterstattung tendenziell immer negativ dargestellt wird. Völkerverständigung setzt auch historische Sensibilität voraus und Empathie gegenüber den Russen, die noch heute sehr viel intensiver um ihre weit über 20 Millionen Toten trauern, die der Zweite Weltkrieg verursacht hat als wir Deutschen oder andere Westeuropäer. Wie durch unser Herzkranz-Logo symbolisiert setzen wir einseitigen Nationalismen einen offenen und wohlwollenden Patriotismus entgegen, der auch das Gegenüber schätzt und respektiert wie sich selbst. Unser Ziel ist zu verhindern, dass Sport- und Kulturveranstaltungen weiter für das Spalten von und Hetzen gegen einzelne Bevölkerungen genutzt wird, wie dies seit Jahren gegenüber Russland der Fall ist. Sport und Kultur sollte Völker verbinden und damit die Grundlage für friedliche Koexistenz schaffen. Jeder einzelne Teilnehmer ist ein Friedensbotschafter und sollte sich entsprechend verhalten und für dieses gemeinsame Ziel werben.